Behinderte

Arbeitskreis für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

Der auf dem Sonder-Landesparteitag am 09.11.2008 in Bad Marienberg gegründete Arbeitskreis für "Menschen mit Behinderung und deren Angehörige"



Auf dem Bild von links nach rechts: Marcel Bienfait, Markus Klein, Volker Giese und Martin Brüggehofe

Ziel des Arbeitskreises „Menschen mit Behinderung und deren Angehörige“:

Das Potenzial von behinderten Menschen muss mehr entdeckt, entwickelt und dann auch dementsprechend in Ihrem Rahmen/Möglichkeiten und Schwachpunkten gefördert werden, mehr als bisher. Behinderte können oft mehr als Ihnen zugetraut wird. Behinderte Menschen haben ein Recht darauf, genauso wie ihre nichtbehinderten Mitmenschen zu leben (siehe GG Art. 3.3), das heißt, in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen und deren Ereignissen voll teilzunehmen. Wir wollen dass Menschen mit Behinderung ihre Rechte und Pflichten besser kennen und davon Gebrauch machen können, um sich im alltäglichen Leben besser orientieren und zurecht finden können. Behinderte muss man in alle gesellschaftliche Schichten integrieren  und voll einbeziehen, damit sie sich voll und ganz mit dem normalen Leben identifizieren können. 

Familien mit behinderten Kindern und Angehörige sind oftmals auf sich allein gestellt, daher wollen wir Möglichkeiten und Rahmenbedingungen schaffen damit die allgemeine Situation anders wird. Dies bedeutet: sich für mehr gesellschaft-
liche Mitbeteiligung und Aufmerksamkeit einsetzen. Nur wenn die Probleme von Familien mit Behinderten in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, können diese aus der Isolation herauskommen. Wir sind der Ansicht, dass Behinderte in allen Lebensbereichen, je nach Bedarf, ein Leben lang die Chance und Möglichkeit haben in ihren jeweiligen Schwachpunkten, die erkannt wurden, gezielt gefördert werden.

In Sachen Bildungspolitik wollen wir dass Behinderte mit Nichtbehinderten gleichgestellt sind, d.h. Menschen mit Behinderung mit dementsprechender Förderung den gleichen Schulabschluss zu ermöglichen damit Behinderte dann auch bessere Chancen haben eine Berufsausbildung und/oder Studium zu absolvieren, um so besser im freien Arbeitsmarkt angenommen zu werden und sich behaupten zu können. Auch die Werkstätten für Behinderte sollen unserer Auffassung nach so ausgerichtet sein, dass Behinderten der Weg dadurch im freien Arbeitsmarkt erleichtert wird.

Wir stehen für die Freiheit der Mobilität der Behinderten ein. Dies bedeutet das Verkehrsleben für Behinderte so zu gestalten, dass Behinderte leichter die Möglichkeit haben zu reisen.    
 
Unser Leitsatz des Arbeitskreises „Menschen mit Behinderung und deren Angehörige“ soll sein:

Das, was in der Welt als nichts gilt, das hat Gott erwählt (1. Korinther 1,28)

Ansprechpartner:

Markus Klein
Draiserstr. 8
55128 Mainz
Telefon: 06131-7209191
E-Mail: Klein.markus3(at)gmx.de