Marsch für das Leben am 26. September 2009
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Ich fuhr mit KALEB-Leuten und vorwiegend Jugendlichen aus Sosa, Schwarzenberg, Chemnitz und Thalheim mit dem Zug mit (3-Wo.-Endtickets) dorthin. Von 05 – 01 Uhr auf den Beinen, hat sich diese interessante Reise wirklich gelohnt.
Liedermacher Wolfgang Tost und Buß-Prediger, Theo Lehmann, waren die ersten Bekannten, die ich vor/auf der Bühne vor dem Neptunbrunnen, traf. Ich sprach mit einem PBC-ler aus Niedersachsen, sowie einem jungen Mann aus Dresden, der sich mehr PBC-Mitglieder dort in Berlin wünschte. Er sagte: Für das Anliegen hier, müssten sich doch alle aus der PBC aufmachen, dann hätten wir lässig mehrere 1000 Leute zusammen!
Der Bundesverband Lebensrecht e.V. hatte dazu u.a. aufgerufen. Ca. 1400 Christen aus ganz Deutschland und den verschiedensten Lebensrechtsverbänden nutzten den wunderschönen Samstag. M.E. soviel wie noch nie.
Es gab viele gute Grußworte, u.a. von Dr.med.Claudia Kaminski, Martin Lohmann (Nachfolger), passende, neue Lieder von Wolfgang Tost, ein bewegendes Zeugnis einer Frau, die selbst abgetrieben hat und durch Jesus Vergebung bekam und natürlich einen bewegenden Schweigemarsch durch Berlin, bis zur St.Hedwigs-Kathedrale. Dort fand der Ökumenische Gottesdienst statt, der noch einmal sehr bewegend, klar und wegweisend war.
Eine Frau, die dort neben mir auf der Kirchenbank saß (welch eine Führung) war aus Genf. Sie war auch nicht das erste Mal mit hier. Sie ist politisch tätig in (für die) EU. Sie sagte folgendes zu mir: Sie glauben gar nicht, wie die Ideologie des Gender Mainstreaming allgegenwärtig ist. Keiner spricht darüber, aber sie ist da. Ich entgegnete ihr nur: Da sind Sie ja an der richtigen Stelle und wollte ihr ein Plakat mitgeben…
An Berlins Litfasssäulen konnte man Plakate / Aufruf zur Gegendemonstration lesen : 1000 Kreuze in die Spree, "Selbsternannte Lebensschützer" und "christliche Fundamentalisten" wurden dort "angeprangert".
So waren dann auch, bereits bei der Kundgebung am Neptunbrunnen (Alexanderplatz) und während des Schweigemarsches ca. 400 – 800 (lt. Polizei) Störenfriede dabei.
Sprechchöre, wie : "Hätte Maria abgetrieben, wärt Ihr uns erspart geblieben", waren noch die harmlosesten Sprüche.
Was sich dort ballte, auf Plakaten zeigte und von Trommeln, Pfeifen und Schreien offenbarte war schon gewaltig erschreckend. Begleitet von viel Polizeischutz, konnten Ausschreitungen größerer Art verhindert werden. Die fahrenden Polizeiautos auf der linken Seite des Marsches, waren praktisch eine schützende Mauer für uns.
Es war aber auch ein erhebendes und gewaltiges Erlebnis, dort, für Wehrlose, unschuldig Getötete und für unseren König, Jesus, zu laufen!
Viele beteten in den Reihen, segneten die Störer, es war Licht und Finsternis in Bewegung und real spürbar.
Als dann beim Aufstellen vor der riesigen Kathedrale der gewaltige Gesang von über Tausend Christen : "Großer Gott, wir loben Dich", den Platz und die Störer überschallte, trat Ruhe ein. Gewaltig! Danke, HERR!
Es war ein Erlebnis, dabei gewesen zu sein.
Ich wurde 2 x länger interviewt und x mal fotografiert, rollte dann auch die mitgenommenen PBC-Plakate ("Jedes 7. deutsche Kind stirbt im Bauch seiner Mutter") sichtbar aus und bekam bzgl. meines Shirts ("Deutschland braucht Jesus / PBC Sachsen") sehr viel Zuspruch, Ermutigung und Anfragen (eine Frau verlangte von mir konkret nach dem Gottesdienst-Dienst PBC-Material; so gab ich ihr gleich ein Plakat und das letzte Salz & Licht).
Mir wurde auf den Straßen Berlins erneut deutlich, was unser Herr uns am 9. November 1989 für Deutschland neu schenkte : Eine Freiheit, die ihresgleichen in Europa sucht!
Nutzen wir sie! Stehen wir dazu auf. Ich rollte im Zug, vor Jugendlichen, auf den großen Bahnhöfen (Leipzig, Berlin…) die PBC Plakate auf und sprach Leute an und erklärte, was wir heute hier, in Berlin tun und warum.
Daß wir zur Bundestagswahl nur in 4 Bundesländern antraten, war sehr bedauerlich, soll sich aber ändern.
Bitte schaut Euch Bilder, Pressemitteilungen und Berichte im Internet an, u.a. bei: www.bv-lebensrecht.de
Mit freundlichen Grüßen ,
Michael Eitler Landesvorsitzender der PBC Sachsen
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