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Gebt den Arabern einen israelischen Pass
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Mit dieser Forderung überraschte Tzipi Hotovely die Öffentlichkeit. Hotovely, nach eigenem Bekunden Vertreterin der religiösen Rechten in Israel, ist Mitglied der Knesset, dem israelischen Parlament und gehört der Regierungspartei Likud an. Sie ist in Israel für ihren nationalistischen Standpunkt bekannt.
Auf der jährlich stattfindenden Jerusalem-Konferenz erläuterte sie ihren Standpunkt:
Den Plan eines eigenständigen palästinensischen Staates bezeichnete sie als „tot und begraben, eine vergehende Illusion. Wie wir 2000 und 2008 gesehen haben, als sie weitreichende israelische Vorschläge ablehnten, wollen sie keinen Staat.“
Sie kritisierte, dass sich Israel „zu lange passiv verhalten hat“: und mahnte: „Wir müssen in Judäa/Samaria genauso proaktiv sein wie wir es in Jerusalem und im Golan sind. Der internationalen Gemeinschaft darf nicht erlaubt werden, der Hauptakteur zu sein. Zu viele Jahre lang haben wir der Welt zu viel Einfluss zugestanden. Wir müssen wissen, was wir selbst wollen.
Eine wichtige Frage ist: Was machen wir mit den Palästinensern?… Zuallererst müssen wir israelisches Recht auf Judäa und Samaria anwenden—Ich sage nicht, dass wir es annektieren müssen, denn es gehört uns schon. Das wird den 300.000 jüdischen Einwohnern dort helfen. Sie sind es, die derzeit unter Besatzung leben.
Aber was ist mit den Arabern dort? Das ist die schwierige Frage. Aber alle Alternativen sind schlechter als das, was ich jetzt sage: Wir sollten darüber nachdenken, ihnen die Staatsbürgerschaft zu geben (dabei beziehe ich mich nicht auf Gaza), unter der Bedingung, dass wir ein Grundgesetz erlassen, dass Israel ein jüdischer Staat bleibt. Sie werden dann höchstens eine Minderheit von 30% sein. Hinzu kommt, das wir es zu unserer nationalen Aufgabe machen müssen, eine weitere Million Juden aus dem Westen zur Aliya (Einwanderung) zu bewegen.“

Als PBC können wir uns dieser Forderung nur anschließen. Anders als die derzeitige israelische Regierung, die immer noch erfolglos versucht, einen funktionierenden Palästinenserstaat zu installieren, nimmt Hotovely die Zusagen Gottes ernst, mit denen Gott dem jüdischen Volk das Land Israel zugesprochen hat.
Aber auch ihr Vorschlag, den Arabern die israelische Staatsbürgerschaft zu geben, hat ein biblisches Fundament, das vielen nicht bekannt ist.
Gott wusste schon damals, dass in unserer Zeit die Juden in ihr Heimatland zurückkehren würden, in dem heute auch Araber leben, und das seit vielen Generationen. Auch für diese Menschen hat Gott eine Perspektive.

Hesekiel 47,21-22:
„Dieses Land sollt ihr unter euch verteilen nach den Stämmen Israels. Ihr sollt es aber als Erbbesitz verlosen unter euch und unter die Fremdlinge, die unter euch wohnen und unter euch Kinder gezeugt haben. Und sie sollen euch gelten wie Eingeborene unter den Kindern Israels. Sie sollen mit euch unter den Stämmen Israels ihren Erbbesitz erhalten.“
Gott selbst bietet den Arabern also an, Seite an Seite mit den Israelis zu leben, und Hotovelys Vorschlag, diesen Menschen die israelische Staatsbürgerschaft zu geben, nimmt dieses Angebot Gottes ernst.

Dieser Vorschlag ist zweifellos ungewöhnlich, bietet aber den Arabern die Aussicht auf Teilhabe an einem wohlhabenden, demokratischen Gemeinwesen. Sie könnten sich damit auch ihrer „Autonomiebehörde“ entledigen, die schon mehrfach durch Korruption unangenehm aufgefallen ist. Und der Vorschlag bietet auch den Israelis Aussicht auf dauerhaften Frieden.


Heiko Evermann
Generalsekretär der PBC








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