| 13. Friedens- und Verteidigungspolitik Die PBC ist sich bewusst, dass unsere freiheitliche Grundordnung nur durch die Gnade Gottes erhalten werden kann. Politisch stehen wir in enger Gemeinschaft mit allen freiheitlich-demokratischen Ländern. Nach oben 
Als PBC wissen wir aber, dass letztlich nur dort wahrer Friede einkehrt, wo man nach Gottes Geboten handelt. Gott sagt uns:
„Wer nichts von mir wissen will, hat keinen Anteil an dem Glück und dem Frieden, den ich schenke.“ (Jesaja 57, 21)
Aber die Bibel lehrt auch:
„Wer dein Gesetz liebt, der hat Glück und Frieden, kein Hindernis kann ihn zum Straucheln bringen.“ (Psalm 119, 165)
Als bekennende Christen unterstreichen wir, dass Kriege nicht erst mit dem bewaffneten politischen Konflikt anfangen, sondern in den Herzen der Menschen. Persönlichen Krieg gibt es auch bei äußerem Frieden, innere Gefangenschaft auch bei äußerer Freiheit. Dies wird uns zur Genüge durch die Menschheitsgeschichte und unsere Gesellschaft bewiesen. Wahren, unzerstörbaren und dauerhaften Frieden gibt es nur durch den Friedensschluss mit Gott, der seinen Sohn zur Versöhnung in die Welt sandte.
Jesus Christus starb am Kreuz auf Golgatha und sühnte unsere Sündenschuld vor Gott. Aber der fehlenden Beziehung entspringen alle Verletzungen, Vertragsbrüche und Kriege. Jesus Christus ist der Bahnbrecher des wahren Friedens.
„Er ist unser Friede...“ (Epheser 2, 10)
Aus diesem Grund legen wir als bibeltreue Christen oberste Priorität in den Ruf zur Versöhnung mit Gott - und dadurch auch mit den Menschen. Diese Versöhnung wird uns Menschen allein durch die Bibel dokumentiert und angeboten. Unser Volk braucht Kenntnis und Anwendung der Heiligen Schrift dringender als alles andere.
Deshalb müssen wir von Deutschland aus alles unternehmen, um den Völkern in der Welt Gottes Wort in ihrer Sprache zu bringen. Dabei geht es nicht um den Export „christlich-abendländischer Traditionen“, sondern ausschließlich um die Verbreitung der Heiligen Schrift, die Gott den Menschen aller Nationen gegeben hat. Dabei ist die kulturelle Eigenart jedes Volkes zu achten. Den lebendigen Gott kennenzulernen, ist das wichtigste Menschenrecht.
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat!“ (Johannes 3, 16) Nach oben 
Zu einer echten Friedenspolitik gehört auch die konsequente Umsetzung der Menschenrechtskonvention in den Ländern, die Entwicklungshilfe empfangen, die entschiedene Absage an jede Art von Wirtschafts- und Entwicklungshilfe für Länder, welche die Menschenrechte mit Füßen treten, christliche und andere Minderheiten missachten oder freiheitliche Demokratien in ihrer Existenz bedrohen. Nach oben 
Als PBC bekennen wir uns zum Vorrang der Gewaltlosigkeit und einer konsequenten Friedenspolitik in der Autorität Jesu Christi:
„Selig sind, die Frieden schaffen“ (Matthäus 5,9)
Was gewaltlose Autorität bewirken kann, haben nicht zuletzt die Ereignisse des Novembers 1989 in der damaligen DDR gezeigt. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass unser Land zur Abwehr äußerer Bedrohung nicht auf die Bundeswehr verzichten kann.
Wir respektieren die Entscheidung junger Männer, die als Soldaten der Bundeswehr oder als Zivildienstleistende in ihrem Einsatz einen Dienst für Frieden und Freiheit sehen. Doch nur, wer sich voll und ganz nach Gottes Wort richtet, leistet einen dauerhaften, ja den besten Beitrag zum Frieden unter den Menschen. Nach oben 
Die PBC fordert zur Sicherung des Friedens und zur Abwehr eventueller Bedrohung der Bundesrepublik nationale Gebets- und Fastentage.
Entsprechend biblischen Tatsachen wurden große Erfolge durch Gebet und Fasten und auf dem Schlachtfeld errungen. So stellten sich z.B. Könige und Staatsmänner der Bibel auch angesichts militärischer Bedrohungen an die Spitze des Volkes, um durch Beten und Fasten die Gefahren abzuwehren:
„Joschafat aber fürchtete sich und richtete sein Angesicht darauf, den Herrn zu suchen; und er ließ in ganz Judäa ein Fasten ausrufen. Und Juda kam zusammen, den Herrn zu suchen (2. Chronik 20, 3 und 4).
„... bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehrt euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte“ (Joel 2, 12 und 13). Nach oben 
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